Geschichte der Molekularbiologie

Basiswissen

Geschichte der Molekularbiologie


 

- 8000


 


 

8000 v.Chr.
Sumerer und Babylonier stellen Bier her. Durch Auslese züchten sie Nutzpflanzen und Tiere, um ihren Nahrungsbedarf zu decken.

  Brot und Käse 6000 v.Chr.
Die Ägypter verwenden Mikroorganismen um Nahrungsmittel wie Wein, Käse und Brot herzustellen. Die Vorgänge dahinter verstehen sie aber noch nicht . 
0  
  387 v.Chr.
Platon stellt Überlegungen an, weshalb gewisse äusserliche Merkmale von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden.
  Aristoteles 353 v.Chr.
Aristoteles führt Platons Überlegung weiter: Er bemerkt, dass gewisse Merkmale sogar mehrere Generationen überspringen können.
500  
  1665
Bei der Betrachtung eines Korkzapfens mit einem Vergrösserungsglas stellt Hooke fest, dass dieser aus einzelnen "Zellen" besteht.
1800 Mikroskop 1680
Die Brüder Jansen konstruieren in Holland das erste Mikroskop. Diese Erfindung machte es erst möglich, Mikroorganismen zu untersuchen.
   
  1860
Pasteur entwickelt die erste Impfung. Kurz darauf gelingt es ihm zu beweisen, dass der Prozess der Gärung durch Mikroorganismen zustande kommt.
1900 Erbsen 1866
Mendel stellt anhand seiner Kreuzungsversuche mit verschiedenfarbigen Erbsen die ersten Regeln über die Vererbung von Merkmalen auf.
   
  Penicillin 1928
Fleming bemerkt durch Zufall die antibakterielle Wirkung des Penicillins. Noch heute sind Antibiotika oft die einzige wirksame Heilungsmöglichkeit.
1950  
  DNA 1953
Watson und Crick entdecken die DNS, die unsere gesamte Erbinformation enthält. Jahre später erhalten sie für diese Entdeckung den Nobelpreis.
  1970
Entdeckung von Restriktionsenzymen, die es ermöglichen, menschliche Proteine wie das Insulin von gentechnisch veränderten Bakterien herzustellen.
2000 Flavr-Savr Tomaten 1997
Die Gentechnologie gerät zunehmend ins Licht der Medien. Zwei Beispiele: Die länger frisch bleibende Flavr-Savr Tomate und Dolly, das geklonte Schaf.
  20??
Forscher hoffen, in naher Zukunft Heilungsmöglichkeiten für verbreitete Krankheiten wie AIDS, Krebs und Alzheimer zu finden.

 


Quelle: Junges Forum Gentechnologie Basel, JuFoGen

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik, so schreiben Sie an Wolfgang Stanik
(c)   06.02.2010 Impressum